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Junge Test-Leser empfehlen

Unsere Test-Leser sind zwischen 10 und 17 Jahre alt und empfehlen für unsere jungen Kunden die neuesten Bücher aus dem Kinder- und Jugendbuchbereich. Die Test-Leser lesen eine Auswahl der aktuellen Neuerscheinungen und schreiben uns dazu ihre Meinung.
Ihre neuesten Besprechungen sind regelmäßig hier in unserem Onlineshop zu lesen.

[Lucy Inglis: Worte für die Ewigkeit]

Enya Honnef (15 Jahre) empfiehlt: Lucy Inglis - Worte für die Ewigkeit

Sommerferien in Montana auf einer Pferderanch. Das war absolut nicht das, was Hope dieses Jahr machen wollte. Aber da ihre Mutter in die USA muss, um dort zu arbeiten, nimmt sie Hope kurzerhand mit. Und als die beiden dann am Flughafen von dem gutaussehenden Cal abgeholt werden, scheint der Sommer schon fast gerettet. Doch alles ändert sich, als Hope ein altes Tagebuch auf dem Dachboden findet. In dem Buch erzählt die 16-jährige Emily ihre Geschichte. Sie ist 1867 auf dem Weg von England durch Montana zu ihrem Verlobten, als ihre Kutsche verunglückt. Was zuerst einfach wie eine Geschichte klingt, weist nach und nach immer mehr Parallelen zu Hope's und Cals Leben auf. Doch wird sich das tragische Ende von Emilys Geschichte auch für Cal und Hope wiederholen?

In dem Buch Worte für die Ewigkeit von Lucy Inglis geht es um die Geschichte zweier Mädchen, die sich nie kennengelernt haben, aber trotzdem das gleiche Schicksal zu haben scheinen. Das Buch ist für mich das perfekte Sommerbuch. Die Geschichte ist einfach zu lesen und trotzdem sehr fesselnd geschrieben. Dadurch, dass Teile der Geschichte in der Vergangenheit spielen, erfährt man beim Lesen auch etwas über die Zeit des Wilden Westens und der Cowboys. Auch wenn man das Gefühl hat, ab der Hälfte zu wissen, wie das Buch endet, schafft die Autorin es immer wieder, Wendungen einzubauen, die man nicht erwartet, und die Spannung bis zur letzten Seite aufrecht zu erhalten. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.


[Dirk Reinhardt: Train Kids]

Enya Honnef (15 Jahre) empfiehlt: Dirk Reinhardt - Train Kids

Hilfe für ihre Familie, eine Arbeit und vor allem ein besseres Leben. Genau das erhoffen sich Ángel, Jaz, Fernando, Emilio und Miguel von ihrer Flucht über die Grenze in die USA. Vor ihnen liegen mehr als zweieinhalbtausend Kilometer durch Mexiko, die sie als blinde Passagiere auf Güterwagen zurücklegen. Sie müssen alle lernen, dass auf den Zügen eigene Gesetze herrschen und dass man böse überrascht werden kann, wenn man den falschen Leuten vertraut. Auch wenn sie zu fünft eine höhere Chance haben, es tatsächlich zu schaffen, ist es nicht immer einfach für alle, auch in brenzligen Situationen für die anderen da zu sein. Laut Fernando schaffen es von hundert Leuten, die über den Fluss kommen, gerade mal zehn durch Chiapas, drei bis zur Grenze und einer letztendlich hinüber. Doch wer von ihnen wird es schaffen?

Das Buch Train Kids von Dirk Reinhardt erzählt die Geschichte von fünf Kindern aus Guatemala, die versuchen, in den USA an einen Job zu kommen und damit ihre Familie zu unterstützen. Ich finde, dass der Autor die Angst und Unsicherheit, die die Hauptfiguren empfinden, sehr gut rübergebracht hat. Ich konnte mich sehr gut in die jeweilige Situation hineinfinden. Das Buch ist so geschrieben, dass man alles gut verstehen konnte. Beeindruckend war für mich vor allem die Vorstellung, dass Kinder in meinem Alter sich in anderen Ländern schon einen Job suchen müssen, um überleben zu können. Ich mochte die Geschichte sehr, auch wenn das Ende nicht so ist, wie man es erwartet.


[Alice Hoffman: Nachtvogel oder Die Geheimnisse von Sidwell]

Katharina Heinrichs (11 Jahre) empfiehlt: Alice Hoffman - Nachtvogel oder Die Geheimnisse von Sidwell

Twig, heißt eigentlich Teresa, aber sie nennt sich so, wie sie sich fühlt: wie ein Ast, der am Boden liegt und von jedem übersehen wird. Sie darf sich niemandem zu sehr öffnen, um ihr Geheimnis nicht zu verraten: Denn als sie vor vielen Jahren ins Dorf gezogen sind, war sie nicht die Einzige, die auf der Rückbank des Autos saß ... Doch als nebenan eine Familie mit einem Mädchen einzieht, dass alles daran setzt, Twigs beste Freundin zu werden, wird alles anders ...

Ich fand das Buch sehr schön, da es zeigt, wie wichtig es ist, Freunde zu haben. Außerdem war es sehr spannend geschrieben und ich hatte es in zwei Tagen durch. Aber Vorsicht! Lest die Namen und Nachnamen genau, denn ich hab das nicht getan und war an vielen Stellen verwirrt.


[Elisabeth Denis: Federherz]

Rosa Nestor (12 Jahre) empfiehlt: Elisabeth Denis - Federherz

Federherz von Elizabeth Denis ist ein sehr spannendes Buch, in dem es um ein Mädchen, Mischa, und um ihre Freunde und Familie geht. Als Mischa sieben Jahre alt ist, hat ihr Vater einen Unfall und stirbt. Mit vierzehn Jahren erlebt sie, wie ihre Schule in Brand gesetzt wird. Mischa und ihr bester Freund Klaas werden auf unterschiedliche Schulen verteilt. Mischa kommt nach Hainpforta und ist anfangs ganz und gar nicht zufrieden, doch bald ändert sie ihre Meinung und taucht in eine faszinierende Welt ein.

Federherz ist ein sehr schön geschriebenes Buch. Es ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und man kann alles gut verstehen. Ich finde, dass es eine wunderschöne Geschichte ist. Das Buch hat mich sehr verzaubert, weil ich einen Einblick in eine andere Welt bekommen habe. Für alle Fans von Fantasy- und Liebesgeschichten ist das Buch auf jeden Fall zu empfehlen. Es lohnt sich auch das Buch zu lesen, wenn man mystische Geheimnisse mag. Ich hoffe, das Buch wird euch gefallen.


[Astrid Frank: Unsichtbare Wunden]

Gretha Keim (13 Jahre) empfiehlt: Astrid Frank - Unsichtbare Wunden

Als Anna zu ihrem dreizehnten Geburtstag von ihrem Vater ein Tagebuch geschenkt bekommt, erscheint es ihr erst einmal ziemlich nutzlos. Sie hat doch gar keine Geheimnisse. Doch das ändert sich schlagartig, als ihre beste Freundin Manu sie plötzlich hängen lässt und sie in der Schule nach und nach von allen gemobbt wird. Anna versucht dagegenzuhalten und zögerlich sich Hilfe zu holen. Doch sie fühlt sich unverstanden. Ihr Selbstwertgefühl und ihr Vertrauen wird immer mehr von ihren Klassenkameraden und letztlich auch von ihr selbst zerstört. Auch ihr Körper muss darunter sehr leiden und große Selbstzweifel plagen sie. Doch als ihr Vater den Ernst der Lage begreift, ist es leider schon viel zu spät ...

Die traurige Geschichte zeigt, was Mobbing Schreckliches bewirken kann. Das Buch ist total gut geschrieben, sehr spannend und berührend. Ich hatte beim Lesen einige Male Tränen in den Augen. Die Kapitel handeln abwechselnd im Jahr 2015 über Annas Vater und ihren besten Freund Anton, oder im Jahr 2013, bestehend aus Annas Tagebucheinträgen. Der Inhalt ist hart, aber wahr. Die Geschichte war bis zur letzten Seite spannend und ich hatte sie sehr schnell durchgelesen. Das Einzige, was ich nicht so gut fand war, dass es mir manchmal so vorkam, als wäre der Tod eine plausible Lösung für ihre Probleme. Das Ende war überraschend schön für einige der Protagonisten aber kein wirkliches "Happy End". Ich würde das Buch für Leser ab dreizehn Jahren empfehlen.


[Anna Banks: Joyride]

Miriam Müller (16 Jahre) empfiehlt: Anna Banks - Joyride

"Leben, Carly. Du gewinnst Leben."
Carly und Arden könnten verschiedener nicht sein. Die schüchterne Carly lebt mit ihrem Bruder Julio in einem Wohnwagen und spart, um ihre Eltern zurück über die Grenze von Mexiko nach Amerika zu schmuggeln. Arden hingegen kommt aus wohlhabenden Verhältnissen und besitzt alles, was man sich mit Geld kaufen kann. Doch auch er hat ein dunkles Geheimnis ...
Trotz ziemlich widriger Umstände kommen sich Carly und Arden schließlich näher und verlieben sich ineinander. Doch ihre Liebe ist gefährlich, da Ardens Vater, der mächtige Sheriff des Countys, alles daran setzt, die beiden auseinander zu bringen.

Joyride ist eine mitreißende Liebesgeschichte, die sich auf jeden Fall zu lesen lohnt. Das Buch liest sich leicht und lässt sich einmal angefangen, nicht mehr aus der Hand legen. Anna Banks gelingt es, dass man sich von Anfang an in beide Charaktere hineinversetzen kann und sich mit ihnen identifiziert.


[Anne Freytag: Mein bester letzter Sommer]

Gretha Keim (13 Jahre) empfiehlt: Anne Freytag - Mein bester letzter Sommer

"Eine Sache habe ich gelernt: Liebe ist genug. Und ich wurde geliebt. Und das nicht von irgendwem, sondern von dir. Oskar, du bist so viel mehr als nur ein Freund zum Sterben. Du hast mir Zeit geschenkt, wo es keine mehr gab. Dank dir hatte ich meinen besten letzten Sommer. Wenn ich an die Ewigkeit denke, dann denke ich an dich. Ich hoffe, ich nehme mit, wohin ich gehe."

Tessa hat ein Loch im Herzen und ihr fehlt die Lungenschlagader. Sie wird bald sterben. Wann weiß niemand so genau, aber es wird die nächsten paar Wochen geschehen, da sind die Ärzte sich sicher. Tessa ist enttäuscht: Sie hat immer auf den perfekten Moment gewartet. Bei allem. Und jetzt wird sie als 17-jährige Jungfrau ohne Führerschein sterben. Also sitzt sie in ihrem Zimmer, bestellt ihre Urne und wartet auf den Tod, der immer näher kommt. Doch dann lernt sie Oskar kennen, und befindet sich wenige Tage später mit ihm auf einem Roadtrip durch Italien. Oskar zeigt Tessa, wie es ist, wirklich zu leben und so geliebt zu werden, wie man ist. Doch Tessa sagt immer, der Tod wird sie holen, auch wenn ihr Leben erst jetzt richtig beginnt.

Eine wunderschöne, aber zugleich unendlich traurige Liebesgeschichte, die einem zeigt, dass man das Leben genießen soll. Das Buch ist total schön und spannend geschrieben, ich wollte immer wissen, wie es weitergeht. Ich hatte schon nach wenigen Kapiteln das Gefühl, Oskar und Tessa gut zu kennen. Die Geschichte ist hauptsächlich aus Tessas Sicht geschrieben, doch gegen Ende ist jedes Kapitel abwechselnd aus Tessas oder Oskars Sicht verfasst. Ein total gelungenes Buch. Das Thema ist unbeschreiblich traurig, aber dadurch, dass beschrieben wird, wie Tessa ihre letzte Zeit genießen kann, wird die Geschichte auch sehr schön und macht einem selbst Lust auf das Reisen. Am Ende des Buches ist noch "Teskars Playlist" angehängt, ich fand es sehr interessant, mir die Lieder anzuhören und mir Tessa und Oskar an den dazugehörigen Orten vorzustellen.


[Christina Michels: Wahrheit schmeckt wie Mokkatorte]

Gretha Keim (13 Jahre) empfiehlt: Christina Michels - Wahrheit schmeckt wie Mokkatorte

Rinnie sagt eigentlich immer allen ihre ehrliche Meinung ... Auch wenn das oft nicht auf Begeisterung stößt. Doch dann passiert ein schrecklicher Unfall, an dem sie auch noch schuld ist, und wegen dem Christian ins Krankenhaus muss und vielleicht nie wieder gesund werden wird.
Ab da bemerkt Rinnie, dass sie plötzlich gar nicht mehr so ehrlich zu allen ist. Vor allem natürlich zu Christian. Aber wie soll sie ihm die Wahrheit erzählen, wenn sie dabei den Menschen verlieren würde, der ihr mit am wichtigsten geworden ist? Doch als alle versuchen, herauszufinden, was genau bei dem Unfall passiert ist und Marshal, Christians bester Freund, immer mehr Beweise findet, die für Rinnie als Täterin sprechen, wird es ziemlich eng für sie. Aber kann sie nach so langer Zeit Christian wirklich alles über seinen Unfall erzählen? Und wird ihm das überhaupt helfen?

Es ist eine schöne Geschichte, die einen immer wieder dazu bringt, weiterzulesen. Der Roman hat sich an manchen Stellen etwas gezogen, aber es gab sehr viele interessante und unerwartete Wendungen. Die Kapitel sind relativ lang, was es manchmal ein bisschen schwierig gemacht hat, den letzten Satz wiederzufinden. Ich würde das Buch für Leser ab zwölf oder dreizehn Jahren empfehlen.


[Beverley Naidoo: Die andere Wahrheit]

Nadja Keunecke (15 Jahre) empfiehlt: Beverley Naidoo - Die andere Wahrheit

"Wir müssen uns wehren, wenn andere uns tyrannisieren! Müssen ihnen einen Spiegel vorhalten! Man darf nicht zulassen, dass sie einen in den Würgegriff nehmen, sonst drücken sie auch zu!"
Der Roman Die andere Wahrheit handelt von dem nigerianischem Mädchen Sade, die zusammen mit ihrer Familie in Lagos wohnt. Ihre Welt wird plötzlich aus allen Fugen gerissen, als ihre Mutter vor ihren Augen erschossen wird. Doch eigentlich galt der Mordanschlag ihrem Vater, der als Journalist versucht, die Grausamkeiten des Militärregimes an die Öffentlichkeit zu bringen und sich somit in seinem eigenen Land in größte Gefahr begibt. Denn Nigeria wurde Jahrzehnte lang von der grausamen und brutalen Hand des Militärs geführt, das vor nichts zurückschreckte. Nach dem Tod der Mutter müssen die Kinder sofort aus dem Land fliehen und finden sich nur wenige Stunden später alleine in der Hauptstadt Englands wieder. Hier sind die beiden Geschwister mitten in einer Großstadt auf sich allein gestellt ...

Der Roman berührt mit seiner ehrlichen und tiefgreifenden Handlung. Er schildert auf eindrucksvolle Weise das Schicksal zweier Kinder, das leider kein Einzelschicksal ist. Empfehlen würde ich Die andere Wahrheit für jüngere Leser ab 12 Jahren.



[Amanda Maciel: Das wirst du bereuen]

Enya Honnef (15 Jahre) empfiehlt: Amanda Maciel - Das wirst du bereuen

Sie war mit dem beliebtesten Mädchen der Schule befreundet, hatte eine tolle Beziehung und war eigentlich sehr zufrieden mit ihrem Leben. Doch plötzlich steht Sara mit ihrer besten Freundin Brielle vor Gericht, da sie beide schuld daran sein sollen, dass ihre Mitschülerin Emma sich das Leben genommen hat. Emma war neu bei ihnen an der Schule und kam vor allem bei den Jungs gut an. Ein bisschen zu gut. Vor allem mit Dylan, Saras Freund, verbrachte Emma viel Zeit. Ein kleiner Denkzettel auf Facebook ist da schon angebracht, meinte Brielle und erstellte kurzerhand ein Fake-Profil unter Emmas Namen. Doch die ganze Sache artete aus und endete damit, dass Emma sich in ihrer Garage das Leben nahm. Während Sara also versucht den Prozess durchzustehen, scheint für die anderen auf ihrer Schule das Leben komplett normal weiterzugehen. Und auch Brielle scheint sich bei der ganzen Sache, immer mehr von Sara zurückzuziehen.

Amanda Maciel beschäftigt sich in ihrem Buch Das wirst du Bereuen mit dem leider sehr präsenten Thema Mobbing. Ich fand es toll, dass man sich schnell in die Charaktere hineinversetzen und ihre Gedanken verstehen konnte. Das Buch beschreibt sehr schön, wie Freundschaften durch Andere beeinflusst werden, und wie schlimm Mobbing auch im Internet werden kann. Die Autorin beschreibt sehr bewegend, wie Sara sich während dem Prozess fühlt und wie sie lernt mit der Schuld um zu gehen. Die Rückblenden in der Geschichte machen es sehr einfach, dem Geschehen zu folgen und nach und nach immer mehr über die verschiedenen Personen herauszufinden. Ich fand das Buch sehr bewegend. Es ist auf jeden Fall eine Geschichte, die einen so schnell nicht mehr loslässt und zum Nachdenken anregt.

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